von Franziska Poetsch, Eltern-Medien-Trainerin aus dem Landkreis Peine.

Zu Beginn meines letzten Elternabends an einer Grundschule habe ich alle Mütter und Väter gebeten, mir Auskunft über ihr eigenes Medienverhalten und die Mediennutzung zu Hause zu erteilen. Mit Klebepunkten sollten sie sich an einer Metaplanwand unter anderem zu folgenden Fragen verorten:

  • Nutzen Sie Computerspiele?
  • Ab welchem Alter finden Sie Computerspiele sinnvoll?
  • Besitzen Sie ein Smartphone?

Es folgte ein Input zum Mediennutzungsverhalten von Kindern. Dazu habe ich die Daten der KIM-Studie (Kindheit, Internet und Medien) 2016 des medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest aufbereitet. Anschließend wurden zwei Gruppen zu den Themen Online-Spiele und Soziale Netzwerke gebildet, die jeweils die Bedeutungen markanter Abkürzungen aus den zwei Bereich herausfinden sollten: z.B. FSK, LP, USK, Gronkh, MMORPG, WA, FB etc. Nach 10 Minuten wurden die Lösungen vorgestellt bzw. ergänzt. Das Thema Online-Spiele der ersten Gruppe konnte anhand so genannter Let’s Play-Videos veranschaulicht werden. Darüber hinaus wurden Internetseiten aufgerufen, die pädagogische Empfehlungen für den Umgang mit Computerspielen beinhalten. Das Thema der zweiten Gruppe Soziale Netzwerke wurde stellvertretend am Beispiel facebook aufbereitet.

Nach gut 90 Minuten beendeten wir den Abend. Die Eltern konnten sich noch kostenfreie Informationsmaterialien mitnehmen. In der Nachbereitung habe ich der Schule eine Liste mit allen Link-Empfehlungen zugeschickt, welche die Schule auf ihre Internetseite gestellt hat.


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